Geschmorter Kohl
Beschreibung:
Geschmorter Kohl eignet sich als Beilage zu gebratenem Fleisch. Das Rezept verbindet die feine Süße von Äpfeln und Karamell mit der Säure des Essigs zu einem ausgewogenen Geschmack.
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Zutaten
Ohne Gruppe
- 1 mittelgroßer Kopf
Zubereitung
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Den Kohl in dünne Streifen hobeln und mit Salz würzen.
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Nach Geschmack Kümmel hinzufügen, ganz oder zerstoßen.
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Alles vermengen und den Kohl kurz ruhen lassen; währenddessen die Zwiebel schneiden.
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Die Zwiebel in Ringe schneiden und kurz in Schmalz anschwitzen, bis sie weich ist.
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Den vorbereiteten Kohl zum Schmalz mit der Zwiebel geben und gründlich vermengen.
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Den Kohl langsam schmoren lassen und die geschälten Äpfel raspeln.
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Nach einigen Minuten die geraspelten Äpfel unter den geschmorten Kohl mischen.
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Aus etwa einem Esslöffel Zucker Karamell zubereiten.
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Etwas Wasser zum geschmolzenen Zucker geben, aufkochen und den entstandenen Sirup zum Kohl geben.
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Kurz weiterschmoren lassen, sodass der Kohl je nach Vorliebe noch leicht bissfest bleibt.
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Einen Esslöffel Kartoffelstärke über den leicht geschmorten Kohl streuen und gut vermengen.
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Einen Esslöffel Essig hinzufügen, damit der Kohl nicht weiter weich wird.
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So viel heißes Wasser angießen, dass der Kohl knapp bedeckt ist, und kurz köcheln lassen.
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Nährwerte
Geschätzte Werte auf Grundlage der angegebenen Zutaten. Pro Portion.
- Energie
- 101 kcal (423 kJ)
- Eiweiß
- 2.2 g
- Kohlenhydrate
- 18.3 g
- Fett
- 3.2 g
- Zucker
- 10.5 g
- Ballaststoffe
- 4.3 g
- Salz
- 0.6 g
Benötigte Küchenausstattung
- großer Topf mit Deckel
- Reibe oder Krauthobel
- Schneidebrett
- Messer
- kleiner Topf
- Kochlöffel
Tipps zum Rezept
- Das gesalzene Kraut 10 Minuten ruhen lassen, damit es etwas weicher wird und Saft zieht.
- Der Karamell kann nach Zugabe des Wassers fest werden; weiter erhitzen, bis er sich wieder auflöst.
- Die Stärke zuerst mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, damit keine Klümpchen entstehen.
- Den Essig erst gegen Ende zugeben und danach nur kurz kochen, damit das Kraut noch etwas Biss behält.
Mögliche Zutaten-Alternativen
- Statt Schweineschmalz: Raps- oder Sonnenblumenöl Die gleiche Menge verwenden; der Geschmack wird etwas milder.
- Statt Kartoffelstärke: Maisstärke Im Verhältnis 1 : 1 ersetzen.
- Statt Essig: Apfelessig Passt gut zu den Äpfeln und sorgt für die nötige Säure.
Aufbewahren und Aufwärmen
- Kühlschrank
- Nach dem Abkühlen in einem geschlossenen Behälter höchstens 3 Tage aufbewahren.
- Einfrieren
- Etwa 2 Monate einfrierbar; nach dem Auftauen ist das Kraut weicher.
- Aufwärmen
- In einem Topf bei niedriger Hitze mit etwas Wasser erwärmen und gelegentlich umrühren.