Hausgemachte Bratwurst
Beschreibung:
Traditionelles Rezept für hausgemachte Schweinswürste mit einer ausgewogenen Gewürzmischung und Räucherung. Das Rezept wird in der Familie seit Langem verwendet und ist auf Haltbarkeit sowie einen kräftigen Geschmack ausgelegt.
Lust auf etwas anderes?
Sag uns, was du zu Hause hast, und wir finden Rezepte, die du daraus zubereiten kannst.
Zutaten
Ohne Gruppe
- 700 g
- 200 g
- 24 g
- 3 g
- 2 g
- 15 g
- 5 g
- 5 g
- 0,5 dl
- 1
- 10 g
Zubereitung
-
Für die Zubereitung eine Mischung aus Fleisch und Rückenspeck verwenden. Das Fleisch in etwa 2 × 2 cm große Würfel schneiden, auf einem Edelstahlgitter in einem Kunststoffbehälter verteilen und im Kühlschrank 1–2 Tage abtropfen lassen. Ist das Fleisch wässrig, ist das Entwässern besonders wichtig. Nach dem Abtropfen alle Gewürze außer dem Wein untermischen und die Mischung 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lassen.
-
Am nächsten Tag das durchgezogene Fleisch durch eine 8–10-mm-Lochscheibe wolfen. Darauf achten, dass das Messer des Fleischwolfs scharf ist, damit der Speck nicht verschmiert. Die Speckmenge kann je nach gewünschtem Fettgehalt angepasst werden; ein geringer Fettanteil lässt die Wurst schneller austrocknen.
-
Den Weißwein zugeben und alles gründlich vermengen. Kein Wasser hinzufügen. Die Mischung einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Füllen auf Zimmertemperatur bringen. Die Därme vorbereiten, indem sie bereits am Vortag in kaltem Wasser im Kühlschrank eingeweicht werden, damit sie geschmeidig werden.
-
Die Mischung fest in die vorbereiteten Därme füllen, die Würste auf die gewünschte Länge abdrehen und jede Wurst mit einer dicken Nadel einstechen, damit eingeschlossene Luft entweichen kann. Zum Füllen können bei Bedarf auch künstliche Salamihüllen verwendet werden.
-
Zum Füllen je nach Vorliebe Salamihüllen oder Schweinedärme verwenden. Dickere Därme und deren vorheriges Einsalzen eignen sich, wenn die Würste länger gelagert werden sollen.
-
Die gefüllten Würste bis zum nächsten Tag an einem kühlen Ort leicht antrocknen lassen und anschließend langsam kalt räuchern. Im Räucherofen eine niedrige Temperatur von etwa 20 °C oder darunter halten, damit das Fett nicht zu stark zu schmelzen beginnt. Ausschließlich mit Sägespänen von Harthölzern räuchern, zum Beispiel Buche, Eiche, Robinie, Pflaume oder Apfel. Den Räuchervorgang nach Bedarf über mehrere Räuchergänge wiederholen, bis die Würste die gewünschte Farbe und das gewünschte Aroma angenommen haben. Nach dem Räuchern kühl lagern.
-
Die Würste können frisch gebraten, gegrillt oder nach Belieben auf andere Weise gegart verzehrt werden. Je nach Vorliebe und Anlass servieren.
Rezept teilen
Nährwerte
Geschätzte Werte auf Grundlage der angegebenen Zutaten. Pro Portion.
- Energie
- 469 kcal (1962 kJ)
- Eiweiß
- 26.7 g
- Kohlenhydrate
- 2.7 g
- Fett
- 38.4 g
- Zucker
- 1.2 g
- Ballaststoffe
- 0.6 g
- Salz
- 4.1 g
Benötigte Küchenausstattung
- Küchenmesser und Schneidebrett
- Edelstahlgitter mit Kunststoffbehälter
- Fleischwolf mit 8–10-mm-Scheibe
- Große Rührschüssel
- Wurstfüller
- Räucherschrank und dicke Nadel
Tipps zum Rezept
- Fleisch, Rückenspeck und Wolfteile vor dem Zerkleinern gründlich kühlen, damit das Fett nicht verschmiert.
- Die Därme straff, aber nicht zu prall füllen; sichtbare Luftblasen mit einer sauberen dicken Nadel anstechen.
- Beim Kalträuchern etwa 20 °C oder weniger einhalten und ausschließlich Sägemehl von Hartholz verwenden.
- Da es sich um rohe Schweinswurst handelt, vor dem Verzehr auf mindestens 71 °C Kerntemperatur erhitzen.
Mögliche Zutaten-Alternativen
- Statt Weißwein: Ein anderer trockener Weißwein Die gleiche Menge von 0,5 dl verwenden; der Sulfitgehalt kann abweichen.
- Statt Schweinedarm: Räuchergeeignete Kunstdärme für Salami Nach den Herstellerangaben vorbereiten.
- Statt Edelsüßes Paprikapulver: Geräuchertes süßes Paprikapulver Sorgt für ein kräftigeres Raucharoma; die Menge beibehalten.
Aufbewahren und Aufwärmen
- Kühlschrank
- Rohe Würste bei 0–4 °C lagern und innerhalb von 1–2 Tagen garen; längere Reifung erfordert kontrollierte Bedingungen.
- Einfrieren
- Rohe oder gegarte Würste gut verpackt höchstens 2–3 Monate einfrieren.
- Aufwärmen
- Schonend erhitzen, bis die Wurst auch im Inneren heiß ist; rohe Wurst auf mindestens 71 °C Kerntemperatur garen.
Allergene
Schwefeldioxid und Sulfite
Die Allergene werden anhand der angegebenen Zutaten ermittelt. Bei Allergien solltest du immer die Zutatenlisten der verwendeten Produkte und mögliche Spuren von Allergenen prüfen.