Schweinenackenbraten mit geschmortem Weißkohl und Hefeknödeln

Schweinenackenbraten mit geschmortem Weißkohl und Hefeknödeln

Beschreibung:

Im Ofen gebratener Schweinenacken, serviert mit geschmortem Weißkohl und hausgemachten Hefeknödeln. Das Gericht kombiniert im Ofen gebratenes Fleisch mit mild gewürztem Kohl und Knödeln als Beilage.

Portionen:
6
Vorbereitung:
30 min
Garen/Backen:
70 min
Temperatur:
250 °C
Schwierigkeitsgrad:
Anspruchsvoll
Energie:
1115 kcalPro Portion

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Zubereitung

  1. Die etwa 1,5 cm dicken Schweinenackenscheiben gründlich parieren, salzen und mit gemahlenem schwarzem Pfeffer sowie gemahlenem Kümmel würzen. Etwa 2 Stunden ruhen lassen.

  2. Das Fleisch im heißen Schweineschmalz von beiden Seiten kräftig goldbraun anbraten, herausnehmen und beiseitestellen. Eine Auflaufform mit Schmalz einfetten, Knoblauchscheiben und die geschnittene Zwiebel darin verteilen, das Fleisch darauflegen und den Bratensatz vom Anbraten dazugießen. Den Backofen auf die höchste Stufe vorheizen und die Form etwa 10 Minuten bei 250 °C hineinstellen.

  3. Die Form mit dem Fleisch mit Alufolie abdecken, die Temperatur auf 180 °C reduzieren und das Fleisch ohne Zugabe von Flüssigkeit etwa 45 Minuten im eigenen Saft schmoren. Nach der Hälfte der Garzeit wenden.

  4. Für den Kohl den Weißkohl in feine Streifen schneiden und salzen. Den Zucker im Öl karamellisieren, den Kohl hinzufügen, mit gemahlenem Kümmel würzen, abdecken und bei niedriger Hitze weich schmoren. Gelegentlich umrühren und zum Schluss nach Geschmack mit Essig abschmecken.

  5. Für den Knödelteig die Hefe in die lauwarme, gesüßte Milch bröseln und gehen lassen. Anschließend zur gesalzenen Mehlmischung geben und zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort etwa 40 Minuten gehen lassen.

  6. Den aufgegangenen Teig in zwei Teile teilen, nochmals durchkneten und zu länglichen Rollen formen. Weitere 15 Minuten gehen lassen und die Rollen anschließend auf einem gelochten Einsatz über kochendem Wasser etwa 25 Minuten dämpfen. Nach dem Garen einstechen, abkühlen lassen und erst dann in Scheiben schneiden.

  7. Den größten Teil des Bratensafts aus der Auflaufform abgießen, durch ein Sieb in einen Topf passieren und bei Bedarf abschmecken. Das Fleisch wieder in den Ofen geben und kurz von oben überbacken, bis es Farbe annimmt. Mit dem geschmorten Kohl und den in Scheiben geschnittenen Knödeln servieren.

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Nährwerte

Geschätzte Werte auf Grundlage der angegebenen Zutaten. Pro Portion.

Energie
1115 kcal (4665 kJ)
Eiweiß
55 g
Kohlenhydrate
77 g
Fett
65 g
Zucker
24 g
Ballaststoffe
8 g
Salz
1.8 g

Benötigte Küchenausstattung

  • Bratpfanne
  • Auflaufform
  • Aluminiumfolie
  • Topf mit Deckel
  • Rührschüssel
  • Dämpfeinsatz oder gelochte Dämpfplatte

Tipps zum Rezept

  • Den Schweinenacken in gleich dicke Scheiben schneiden, damit alles gleichzeitig gar wird.
  • Die Form nach dem Anbraten dicht mit Folie verschließen, damit das Fleisch beim Schmoren im eigenen Saft nicht austrocknet.
  • Den Zucker bei mittlerer Hitze karamellisieren und den Kohl zugeben, sobald der Karamell bernsteinfarben ist.
  • Die gedämpften Knödel sofort einstechen und erst leicht abgekühlt schneiden, am besten mit einem Faden.

Mögliche Zutaten-Alternativen

  • Statt Schweineschmalz: Pflanzenöl Zum Anbraten des Fleisches etwa die gleiche Menge verwenden.
  • Statt Frischhefe: 7 g Trockenhefe Unter das Mehl mischen oder nach Packungsanweisung verwenden.
  • Statt Milch: ungesüßter Pflanzendrink Die Knödel werden milchfrei; den Drink nur lauwarm erwärmen.

Aufbewahren und Aufwärmen

Kühlschrank
Fleisch, Kohl und Knödel getrennt in geschlossenen Behältern höchstens 3 Tage aufbewahren.
Einfrieren
Abgekühltes Fleisch mit Bratensaft und geschnittene Knödel lassen sich getrennt etwa 2 Monate einfrieren; der Kohl kann nach dem Auftauen weicher sein.
Aufwärmen
Fleisch mit Bratensaft und Kohl gründlich erhitzen; Knödel kurz dämpfen oder abgedeckt mit wenigen Tropfen Wasser erwärmen.

Allergene

glutenhaltiges Getreide, Milch

Die Allergene werden anhand der angegebenen Zutaten ermittelt. Bei Allergien solltest du immer die Zutatenlisten der verwendeten Produkte und mögliche Spuren von Allergenen prüfen.

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